Der föderale Ombudsmann ist eine unabhängige und unparteiische Einrichtung, die Beschwerden über Handlungen oder die Arbeitsweise der föderalen Verwaltungsbehörden prüft.

Die Institution besteht aus zwei föderalen Ombudsmännern:
- Guido Schuermans (niederländischsprachig)
- Catherine De Bruecker
(französischsprachig)
Die jetzigen föderalen Ombudsmänner wurden am 8.
November 2005 durch die Abgeordnetenkammer für eine Amtsdauer von sechs Jahren
ernannt. Die Kammer hat sie eingesetzt nach Auswahlprüfungen, die durch Selor, dem
staatlichen Auswahlbüro, organisiert worden waren. Sie werden unterstützt durch
ein Team von erfahrenen Mitarbeitern. Sie sind nicht Bestandteil der
Verwaltung.
Im Rahmen ihrer Zuständigkeiten erhalten die Ombudsmänner keinerlei Anweisungen von irgendeiner Obrigkeit und ernennen selbst das Personal, das sie in der Ausübung ihres Amtes unterstützt.
Die Bezeichnung Ombudsmann stammt aus dem Schwedischen und bedeutet in etwa « Vermittler ».
